Kategorie: Herren

Mit 2 Punkten zurück aus Bayreuth (RL Herren)

VC Amberg macht es unnötig eng

Amberg. (gsp) Mit 2:0-Sätzen klar geführt, den Gegner klar dominiert. Doch am Ende sprang gerade noch ein Tiebreak-Sieg heraus! Der VC Amberg hätte fast einen sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand gegeben.

Das wäre beinahe ins Auge gegangen! Zweieinhalb Sätze hatte der VC Amberg den Gegner BSV Bayreuth sicher im Griff, alles deutete auf einen Drei-Satz-Sieg hin. Doch eine unkonzentrierte Phase mit vielen Eigenfehlern brachte ab Mitte des dritten Satzes plötzlich den Gegner wieder ins Spiel. Am Ende konnten David Fecko und Co den Gastgeber gerade noch mit 15:12 im Tiebreak in Schach halten.

Ohne Mittelblocker Flo Wachler, der seine Gehirnerschütterung vom letzten Spieltag noch auskurieren muss, und ohne Severin Groha, der, grippe-geschwächt, nur auf der Bank saß, trat der VC Amberg in Bayreuth an. Wenzel Huber spielte dafür neben David Fecko auf der Mitte, Paul Seidel rückte auf die Diagonalposition.

Es dauerte einige Zeit, bis der VC zu seinem Rhythmus fand. Die Big Points am Ende des ersten Satzes zum 25:23 machte er aber. Ab diesem Zeitpunkt lief dann das Spiel wie am Schnürchen. Bayreuth wurde klar beherrscht. Nach einem eindeutigen 25:14 in Satz zwei und klarer Führung zu Beginn des dritten Satzes deutete alles auf einen lockeren 3:0-Sieg hin. Allerdings musste Außenangreifer Julian Zoll wegen Leistenproblemen aus dem Feld, für ihn kam Alex Lomitzki ins Spiel. An ihm lag es aber nicht, dass der Faden plötzlich riss, die Führung in Satz drei verschenkt wurde. Bayreuth drehte das Spiel, erzwang durch ein 25:22 und 25:22 in den Sätzen drei und vier den Tiebreak. Hier sorgten aber dann die VC-Jungs schnell für klare Verhältnisse, zogen teilweise mit sieben Punkten Vorsprung davon, gewannen am Ende mit 15:12. Mit einem blauen Auge ist man noch einmal davongekommen.

Erst in zwei Wochen müssen die Amberger Volleyballer wieder ran, dann zum vierten Auswärtsspiel hintereinander und zum letzten Spiel des Jahres. Es geht zum SVS Türkheim, gegenwärtig Tabellenletzter der Regionalliga. Und gegen diesen Gegner haben die VC-Spieler noch eine Rechnung offen.

VC Amberg wehrt in Grafing drei Matchbälle ab (RL Herren)

VC Amberg wehrt drei Matchbälle ab

Amberg. Wieder mal ein Volleyball-Krimi für den VC Amberg! Wieder mehrere vergebene Matchbälle. Allerdings dieses Mal aber nicht auf VC-Seite, sondern beim Gegner. In Grafing drehen David Fecko nach einer ganz starken Willensleistung noch das Spiel, gewinnen mit 17:15 im Tiebreak.

Als Vorspiel des Zweitligisten TSV Grafing bestritten die Jungs des VC Amberg ihr Auswärtsspiel gegen die zweite Garde des TSV in dessen Bundesliga-Halle. Und bereits mit dem ersten Ballwechsel zeigte sich, dass es an diesem Tag für Amberg ein heißer Fight werden wird, will man gegen den mit Ex-Bundesligaspielern gespickten Mannschaft nicht leer ausgehen. Doch die VC-Jungs wollten aus der oberbayerischen Volleyball-Hochburg unbedingt Punkte mitnehmen. Dies gelang ihnen eindrucksvoll.

Schrecksekunde allerdings schon im ersten Satz beim VC. Bei einer Abwehraktion stießen Libero Flo Birner und Mittelblocker Flo Wachler mit dem Kopf zusammen. Flo Wachler musste mit einer leichten Gehirnerschütterung ausgewechselt werden, Flo Birner spielte mit Brummschädel weiter.

Es waren im Prinzip nur einige wenige Eigenfehler auf VC-Seite, die den ersten Satz mit 19:25 zugunsten von Grafing entschieden. Anders im zweiten Satz. Die Jungs um Spielführer Basti Barth fighteten jetzt um jeden Ball. Das Zusammenspiel zwischen Zuspieler Marco Nanka und seinen Angreifern klappe nahezu perfekt, Amberg zog zeitweise mit 10 Punkten davon, glich mit 25:17 aus. Ein Auf und Ab dann in den Sätzen drei und vIer. Grafing ging mit 25:17 wieder in Führung, Amberg glich mit 25:22 aus. Der Tiebreak musste entscheiden.

Hier lagen die VC-Jungs schon fast aussichtslos mit 9:12 zurück, hatten beim Stande von 12:14 sogar zwei Matchbälle gegen sich. Doch mit viel Einsatz wehrten sie beide ab, beim Stande von 14:15 sogar noch einen dritten. Schließlich verwandelten sie ihren ersten Matchball zum 17:15 und damit zum verdienten 3:2-Sieg.

Mit nun 15 Punkten auf der Haben-Seite liegen die Amberger VC-Volleyballer jetzt in der Regionalliga-Tabelle auf Platz vier und damit im Soll. Gleich am kommenden Wochenende steht das dritte Auswärtsspiel hintereinander an, gegen den BSV Bayreuth. Nach der Leistung vom vergangenen Wochenende kann man durchaus optimistisch die Fahrt nach Oberfranken antreten.

Auswärtsdebakel beim SV Schwaig II (RL Herren)

Ein Spiel zum Vergessen

Amberg. 0:3 (11:25, 15:25, 18:25) gegen den SV Schwaig II! Es war schon fast eine Lehrstunde, die die Volleyballer des VC Amberg von den Mittelfranken erhielten. Es war aber auch ein Spiel, bei dem beim VC einfach nichts klappte, beim Gegner dafür fast alles.

Mit Vincent Moder auf der Zuspieler-Position, mit Basti Barth und Julian Zoll auf Außen, dafür Marco Nanka und Paul Seidel zunächst auf der Bank. So startete der VC gegen die zweite Garde des Zweitligisten SV Schwaig, einer Mischung aus hochtalentierten Nachwuchsspielern, die auch schon Bundeliga-Luft schnuppern dürfen, und erfahrenen ehemaligen Zweitliga-Spielern. An der Aufstellung lag es an diesem Tag nicht, dass beim VC von Anfang an nichts zusammenlief. Die Spielerwechsel führten auch nicht zu einer Besserung. Keiner erreichte seine Normalform, in allen Mannschaftsteilen hakte es an diesem Tag.

Selbst der Annahmeriegel um Libero Flo Birner, normalerweise eine Bank beim VC, wackelte dieses Mal ungewöhnlich oft. Das wirkte sich natürlich auf das Zuspiel aus, es war vom gegnerischen Block leicht auszurechnen. Überhaupt war es dieser Schwaiger Block, der Basti Barth und Co sehr früh im Spiel den Zahn zog. Da half auch auf Amberger Seite das Auspacken der Brechstange nichts, viel zu oft gab es einfach kein Durchkommen.

Ganz anders der Gegner. Sie hatten einfach einen Sahne-Tag, lieferten das beste Spiel in ihrer bisherigen Saison ab. Bei längeren Ballwechseln waren es meist auch sie, die das Glück auf ihrer Seite hatten. Das nagte natürlich an der Moral der VC-Jungs. Und dann kamen auch noch einige umstrittene Schiedsrichterentscheidungen hinzu, die dem Gastgeber halfen. All das entschuldigt aber nicht, dass bereits nach wenigen Ballwechseln hängende Köpfe im Amberger Feld standen.

Jetzt heißt es für David Fecko und seine Jungs, schnell das Spiel abzuhaken, aber auch die Lehren daraus zu ziehen. Schließlich stehen drei weitere schwere Auswärtsspiele an. Und mit dem TSV Grafing II wartet am kommenden Wochenende wieder die zweite Garde eines Bundesligisten, gespickt mit hervorragenden Nachwuchsspielern.

Heimspielspektakel gegen Marktredwitz (RL Herren)

OTV-Fernsehbeitrag

Was für ein unglaubliches Spiel!💥💪😎

Amberg. (gsp) Die Dramatik war bei diesem Spiel nicht mehr zu überbieten! Sechs Matchbälle reichten dem VC Amberg nicht, um gegen den Tabellenführer VGF Marktredwitz die Sensation schaffen. Am Ende gewannen David Fecko und Co zwar einen Punkt, verloren aber zwei. Die Oberfranken zogen gerade noch den Kopf aus der Schlinge, schnappten dem VC Amberg im Tiebreak noch den Sieg weg.

Von den mehr als 300 Zuschauern in der rappelvollen Turnhalle der Amberger Luitpoldschule dürfte es kaum jemanden gegeben haben, der jemals solch einen dramatischen Spielverlauf erlebt hat. Der VC Amberg, Newcomer in der Regionalliga, lieferte ein sensationelles Spiel ab, hatte den haushohen Meisterschaftsfavoriten VGF Marktredwitz schon im Würgegriff. Beim Stande von 24:19 im vierten Satz bei einer 2:1-Satzführung hatten sie fünf Matchbälle, bei 25:24 sogar noch einen sechsten. Doch sie schafften es einfach nicht, den Deckel draufzumachen. Mit 25:27 verlor der VCA am Ende Satz vier und schließlich auch noch den Tiebreak mit 9:15.

Vom ersten Ballwechsel an entwickelte sich bei diesem Duell Erster gegen Zweiter ein hochklassiges Match. Hauchdünn hatte Amberg im ersten Satz mit 26:24 die Nase vorn, hauchdünn Marktredwitz im zweiten Satz mit 25:23. Ab Satz drei steigerten sich dann die VC-Jungs nahezu in einen Spielrausch. Dank einem fast fehlerfrei agierenden Annahmeriegel mit dem herausragenden Libero Flo Birner klappte im Angriff fast alles. Mit 25:21 gewann Amberg relativ klar Satz drei, zog auch im vierten Satz davon. Beim Stande von 24:19 dachte jeder, das Spiel sei gelaufen. Weit gefehlt!

Spätestens ab jetzt zeigte Marktredwitz, warum es ungeschlagen an der Tabellenspitze steht. Für David Fecko und Co gab es plötzlich gegen den Block mit dem tschechischen Ex-Profi Petr Zakovsky kein Durchkommen mehr. Nicht Amberg machte nun die Punkte, sondern der Gast aus Marktredwitz mit dem überragenden Hirschauer Max Schwinger. Während jetzt die Amberger Angriffsmaschinerie mit Zuspieler Marco Nanka ins Stocken geriet, klappte bei Marktredwitz mit Ondrej Kust auf der Zuspieler-Position alles. Der 38-jährige ehemalige tschechische Profi hat aber auch gegenüber dem 17-jährigen Amberger Marco Nanka zwei Jahrzehnte Profi-Erfahrung voraus. Überhaupt waren diese Duelle das Salz in der Suppe bei diesem Spiel. Am Ende setzte sich mit viel Glück die Cleverness der Oberfranken durch. Noch!

Wenn die Amberger Jungs die Niederlage verdaut haben, werden sie realisieren, dass sie ein großartiges Spiel ablieferten. Auch wenn sie am Ende zwei Punkte verloren haben, die Sympathien vieler Amberger Volleyball-Fans haben sie durch dieses Spiel gewonnen.

VC Amberg ist Bayernliga-Meister 2019

Die Volleyballer des VC Amberg feiern in Regenstauf den vorzeitigen Aufstieg in die Regionalliga. Tabelle.


Ausgelassen feiern die VC-Spieler in Regenstauf mit ihren Fans die Meisterschaft.

Hier geht´s zum Bericht der Amberger Zeitung

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